...oder "Ernst sein ist alles" ist unser neues Stück. Nach vielen kleinen Problemen und dem Ausstieg mehrerer Leute waren wir nur noch so wenig, dass "Eins, Zwei, Drei" nicht mehr spielbar war. Wir haben das Projekt auf September verschoben und widmen uns jetzt bis zum Sommer einem anderen Projekt, nämlich Oscar Wildes "Bunbury", eine wunderbar spritzige, geistreiche Komödie über Verwechslungen und Lügen.
Gucken könnt ihr hier.
Freitag, 6. Februar 2009
Vorbehalt

In letzter Zeit macht mich ein bestimmtes Verhalten meines Umfeldes ziemlich traurig. Es gibt Werte, die sind mir sehr wichtig, dazu gehört z.B. Zuverlässigkeit.
Ich habe enge, liebe Freunde, die sehr zuverlässig sind, aber ich habe auch andere liebe Freunde, die nicht zuverlässig sind. Und diese Freunde bitte ich nicht um Hilfe, ich frage sie nicht um Rat und ich lade sie auch nicht zu irgendwelchen Veranstaltungen und Terminen ein, die ich besuchen will. Denn mittlerweile habe ich es einfach satt, immer hingehalten zu werden. Ich habe es satt, dass die Leute auf eine Einladung mit dem Satz "Ich muss mal gucken, ob ich da Zeit habe" antworten und mir damit nur sagen wollen, dass sie sich nicht festlegen wollen, falls noch etwas interessanteres dazwischen kommt. Diese mangelnde Entscheidungsfreudigkeit macht mich wahnsinnig.
Handys machen das ganze nur schlimmer. Sie geben uns die Möglichkeit, ruhig immer zu spät zu kommen oder Verabredungen schnell noch abzusagen, wenn man keine Lust hat.
Am schlimmsten sind diejenigen, die gar nicht auftauchen, wenn man mit ihnen verabredet ist, und vorher auch nicht absagen. Das war in der Regel das letzte Mal, dass ich mich mit solchen Leuten treffe.
Für mich ist dieses Verhalten einfach nur respektlos. Und leider verstehen genau das die meisten Leute nicht. Sie sehen nichts schlimmes darin, bei einer Verabredung nicht aufzutauchen. Und ich weiß nicht, was ich tun soll.
Man kann jetzt sagen: Gut, dann umgib dich doch nicht mit Leuten, die so sind. Würde ich gern. Aber dann gäbe es gar keine Leute mehr, mit denen ich mich umgeben kann, denn so gut wie alle Leute meiner Generation haben diese nervige Angewohnheit. Ich finde das traurig.
Hier gibt es einen passenden Artikel, den ich allen ans Herz lege. Ich war davon begeistert, er trifft genau meine Gedanken.
Tut mir leid, dass ich heute nichts lustiges oder schönes zum Zeigen habe, aber das liegt mir zur Zeit einfach auf dem Herzen.
Habt bitte den Mut, euch zu entscheiden!
Freitag, 2. Januar 2009
Höhle

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr geschlittert und genießt (zumindest in Berlin) den Neuschnee, der sich heute früh über die Dächer, Straßen und Bäume gelegt hat.
Gestern abend überkam mich eine kindliche Anwandlung und ich hatte Lust, mir mal wieder eine Höhle zu bauen, so wie in Kindertagen, aus Decken und Tüchern, zusammengehalten mit Klammern. Viele Kissen und Lichter hinein und fertig ist sie.:) Da ich nun schon etwas größer bin und mit meinem Mann, der ja auch nicht mehr so klein ist, zusammen in der Höhle si
tzen wollte, hatten wir die Idee, sie quer über unser Bett zu bauen, vorne offen, damit man noch Filme gucken kann ;).Ich habe mich dann gleich ans Werk gemacht und war vom Ergebnis begeistert. Wir haben es uns darin dann mit den restlichen Sylvestersnacks und Süßigkeiten und Tee gemütlich gemacht und erst "Die glorreichen Sieben" und dann "Manche mögen´s heiß" gesehen. Ein kuscheliger, richtig schöner Abend.
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